Rückblick: Probewochenende in Triberg

Vom 6.-8. März haben wir uns in Triberg auf unser diesjähriges Frühjahrskonzert vorbereitet.

Auch wenn, gleich vorweggenommen, das Konzert aufgrund des Corona Virus bis auf weiteres abgesagt bzw. verschoben worden ist, war unser Probewochenende ein voller Erfolg. Das gemeinsame Üben und miteinander Zeitverbringen ist wichtig für die Kameradschaft. Es wurde viel gelacht und gefeiert. Die Nächte waren kurz – die Tage vollgepackt mit gemeinsamen Proben und auch Satzproben.

Wer viel probt, brauch auch entsprechende Stärkung. Mit Wurstsalat zum Abend und frisch gemachten Spätzle am Mittag (inkl. Nachlieferung eines Spätzledrückers) kamen alle Geschmäcker auf ihre Kosten. Günter Widmann hat uns wieder hervorragend kulinarisch verköstigt. Hierfür nochmals ein großes Dankeschön!

      

Vielen Dank auch an unseren Dirigenten Dave, der in die Vorbereitung der Proben sehr viel Zeit investiert hat. Musikalisch sind wir alle weitergekommen und blicken zurück auf ein erfolgreiches Wochenende.

Absage Frühjahrskonzert 04.04.2020

Liebe Freunde der Musik, Sponsoren und Familien

wir haben uns lange Gedanken gemacht, denn unser Probewochenende und die unzähligen Proben war sehr intensiv. Wir haben uns schon gefreut Ihnen unsere Stücke zu präsentieren.

Doch wir sind zu dem Entschluss gekommen und auch durch die neuen Regularien bzgl öffentlicher Veranstaltungen dass wir das Konzert am 04.04.2020 absagen.

Wir suchen nach einem neuem Termin wenn sich die Lage rund um den Coronavirus gelegt hat. Bleiben sie gesund und passen sie auf sich auf.

Weihnachtsmarkt: den Wetterkapriolen getrotzt

Zum zweiten Mal war der Musikverein mit einem Stand auf dem  Gondelsheimer Weihnachtsmarkt vetreten.

Es war Sturmwarnung angekündigt die auch kam aber gemäßigter als gedacht.

Doch der Regen lockte am Freitag leider nicht soviele Besucher an. Doch das Freitagsteam ließ sich nicht beirren und machte Werbung für unseren leckeren Langos für jeden der vorbeilief.

Natürlich durfte eine Stärkung nicht fehlen.

Samstags kamen schon mehr Besucher und unser Stand wurde rege besucht. Aus einer Idee heraus wurde eine neue Variante ausprobiert: Banane im Hefeteigmantel.

Dem Samstagsteam hat es wohl geschmeckt.

Jeder blickte bange in den Himmel am Sonntag morgen, doch der Herrgott hatte ein Einsehen und pünktlich zur Standöffnung hörte der Regen auf. Das Sonntagsteam hatte dann auch einiges zu tun.

Doch der Musikverein war nicht nur mit einem Stand vertreten. Gemeinsam mit den Schülern und der Jugend eröffnete das große Orchester mit Weihnachtsliedern den letzten Tag des Gondelsheimer Weihnachtsmarkt.

Leider war unser Dirigent Dave erkrankt, da nahm kurzerhand unser 1. Vorstand Karl Walz den Dirigenstab in die Hand und übernahm mit Erfolg das Dirigat.

  

Adventsgottesdienst in der evangelischen Kirche

Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, dass am 1. Advent ein Adventsgottesdients in der evangelischen Kirche stattfindet. Der Gottesdienst wird vom Kirchenchor, dem Jugendchor und dem Musikverein Gondelsheim begleitet.  Auch in diesem Jahr gab es wieder gemeinsame Stücke, wie „Danke für diesen guten Morgen“ und „Wo Menschen sich vergessen“, wo der Kirchenchor singt und der Musikverien begleitet.

„Großer Gott“ wurde von der Gemeinde gesungen und vom Musikverein musikalisch begleitet.

Es hat wieder soviel Spaß gemacht und als alle sich auf den Kaffee und Kuchen gestürzt haben hat der Musikverein als finalen Abschluss noch das Stück „White Christmas“  zum Einstimmen in die Adventszeit gespielt.

 

Einladung zum Elternabend

Elternabend der Bläserklasse, Schülerkapelle und Jugendkapelle

Am Donnerstag, den 28.11.2019 um 19 Uhr laden wir alle Eltern der Bläserklasse, der Schülerkapelle und der Jugend zu einem Elternabend ein.

Wo: Proberaum des MVG in der alten Schule in Gondelsheim

Wir würden uns über ein zahlreiches Erscheinen freuen.

Ferienprogramm: Auf geht es zu den Bienen

Mit dem Kleinbus der Feuerwehr (vielen Dank an die Feuerwehr) machten sich 7 Kinder und unser Vorstand nach Gölshausen auf und besuchten den Imker Schöntag auf seinem Bienengelände.

Nach einer herzlichen Begrüßung wurde gleich nach der Bienenkönigin im Schaufenster gesucht, doch leider versteckte sie sich erst einmal.

Familie Schöntag hat fast 20 Bienenvölker. In Deutschland gibt es 80 Bienenvölker. Es gab viel zu erkunden und die verschiedenen Stationen bis hin zum fertigen Honigprodukt wurde sehr anschaulich gezeigt und erklärt. So lernten die Kinder, dass jedes Bienenvolk seinen Kasten am Geruch erkennt. Fremde Bienen oder Wespen werden bekämpft, haben sie aber Nektar bei sich wird er ihnen abgenommen und vereinnahmt.

Eine Wabe hat 20000 Zellen. Nach anfänglichem Zögern kam dann doch die eine oder andere Frage, z.B.: wie lange lebt eine Königin? Das Staunen war groß als sie hörten, dass sie nach Höchstleistung nur 35 Tage alt wird.

Ganz mutig war dann eines der Mädchen als sie eine männliche Drohne, liebevoll Willy genannt (sie haben keinen Stachel) in die Hand nahm.

Aber zu erfahren war auch, dass die Männer vor dem Winter totgestochen werden, denn sie sind nicht von Nutzen und fressen nur.

Die Milbe wird leider immer mehr zum Feind der Bienen.

Nachdem sie die Bienenvölker besucht haben, wurde gezeigt wie mit einem speziellen Kamm das Wachs aus den Waben gebürstet wird und dann kalt geschleudert wird.

   

Natürlich durften die Kinder den Honig auch probieren und alle waren begeistert über den tollen Geschmack. Erstaunlich war dass schon beim Schleudern der Honig zu riechen ist. Das flüssige Gold wurde dann auch wieder lecker probiert.

Der Blütenhonig ist der beste und reinste Honig den es gibt.

Die Frage was der Unterschied zwischen kalt geschleudert und gepresst ist wurde so erklärt dass es unterschiedliche Formen gibt ( Kästen = kalt geschleudert; Basthäuser = gepresst).

Doch nicht genug, denn aus den Wachs durfte jedes Kind seine eigene Kerze drehen, was mit viel Geschick alle wunderbar kreierten.

Nach so viel interessanten Informationen musste der Hunger gestillt werden. Herr Schöntag schmiss den Grill an und es gab Würste für alle.

  

Zum Schluss durfte jeder noch ein kleines Glas Honig mit nach Hause nehmen.

Alle waren begeistert und zufrieden und bedankten sich herzlich bei Familie Schöntag.

 

9. Hocketse unter der Linde: leider schlug das Wetter um

 

Der Musikverein veranstaltete nun mehr  seine 9. Hocketse  am 07. und am 08. September. Nachdem im letzten Jahr wir immer noch ein traumhaftes Wetter und warme Temperaturen zu dem Zeitpunkt hatten, hat genau an diesem Wochenende das Wetter umgeschlagen.

Doch unsere Besucher wissen wir sind gewappnet und so füllte sich am Samstag nach und nach beide Zelte. Der Musikverein Berghausen spielte zum Auftakt sehr unterhaltsam nach langer Zeit wieder bei uns.

Leider wurde es dann immer kälter und als um kurz nach 20 Uhr der Musikverein Münzesheim unter unserem Bühnenzelt Platz nahm war es zwar von oben geschützt aber es wurde leider immer kälter.

Dadurch zog es unserer Zuhörer bald nach dem letzten Ton des Musikvereins Münzesheim dieses Mal bald nach Hause.

Am Sonntagmorgen blickten wir bange in den Himmel. Die Prognosen waren nicht positiv. Doch das Wetter hielt. So füllte sich das Zelt nur langsam. So, dass, der Musikverein Büchig in der ersten halben Stunde vor einem kleinen (aber feinen) Publikum spielte.

Unsere Steaks, Spätzle, original Thüringer Bratwürste und Kässpätzle fanden dennoch den Weg in die hungrigen Mägen.

Zum Nachtisch konnte dann noch an einer reichhaltigen Auswahl an Kuchen die süße Lust gestillt werden.

Musikalischer Sommerabend unter der Linde mit Projektorchester ein voller Erfolg

Wir haben alle gehofft auf schönes Wetter.

Dass wir den heißesten Tag des Jahres erwischen, darauf hätte niemand gewettet. Dass wir bei der Hitze so viel Zuschauerresonanz haben hat uns mehr als gefreut und wir sagen Danke an alle unsere Zuschauer und Hörer.

Bei der Hitze den Arbeitsalltag hinter sich und mit Musik ausklingen lassen war einfach nur perfekt.

Eröffnet hat den Abend unsere Bläserklasse unter der Leitung von Susanne Bader. Es war ihr zweiter öffentlicher Auftritt und alle waren aufgeregt. Doch sie haben es super gemeistert. Mit gleich 5 Musikstücken zeigten sie was sie an Noten und Zusammenspiel im letzten ¾ Jahr gelernt haben. Macht weiter so.

Nach 6 Wochen Projektorchesterproben war dann der finale Auftritt unserer Musiker und Jungmusiker.

Mit Arsenal hat Dave ein Stück herausgesucht, das symbolisch und musikalisch beschreibt wie der „Zug“ des ersten Projektorchesters des Musikvereins angefahren ist.

Eine weitere Premiere folgte auf dem Fuß mit „Perfect“ von Ed Sheeran. Arrangiert für Blasmusik von Sascha Widmann und dirigiert von Sascha Widmann. Schon bei den Proben waren alle begeistert.

Bei der Location und den Temperaturen passte das nächste Stück „Queenspark Melody“ wie kein anderes. Unser Projektorchestermitglied Christian Gerst hatte hier auch gleich seinen Solo part.

Ein Zuwachs von 4 Klarinettistinnen im Projekt und unserem Jungmusiker Leon ließ unserem Dave gleich in der ersten Probe das Herz aufgehen. Mit Leningrad zeigten sie ihr können.

Mit „Storie di tutti i giorni“ wurde der vermeintliche Abschluss dieses tollen abends eingeleitet.

Als Zugabe animierte Dave unsere Zuhörer sich interaktiv beim nächsten Stück „Sternenhimmel“ zu beteiligen, und so sangen alle mit voller Inbrunst la lalala, lalala, lalalala.

Mit „Highland Cathedral“ dirigiert von Luca Rodrigues einem guten Freund von unserem Dave ließen wir diesen tollen Abend harmonisch und sehr gefühlvoll ausklingen.

Wir hoffen und würden uns sehr freuen, wenn einige aus dem Projektorchester auch nach den Ferien in die Probe kommen würden und auf Dauer ihr musikalisches Können zeigen würden.

Ein herzliches Dankeschön auch an unseren Wirtschaftsdienst und an unsere Bäckerinnen die die Speckküchle in der Mittagshitze zu Hause für uns gebacken haben.

Wie fröhlich es auch beim Abbau noch zuging zeigt das nächste Bild.

Frühjahrskonzert „The American Dream“

Schon die Deko und das Bühnenbild ließen keine Zweifel, das Programm steht ganz unter dem „American Dream“.

Der rege Andrang freute uns sehr. Zum Auftakt unseres Frühjahrskonzertes nahm unsere Schüler und Jugend auf der Bühne Platz.

Nach der Begrüßung durch Karl Walz eröffneten sie unter der Leitung von David Hass unser Konzert mit dem Stück Do Re Mi gefolgt von Forest Gump aus dem gleichnamigen berühmten Film. Es ist wirklich enorm was sie alles zustande bringen. Für die Schülerkapelle war es der erste öffentliche Auftritt.

Wie abwechslungsreich das Programm werden wird zeigte gleich ein nächstes Highlight.

Das große Orchester nahm gemeinsam mit der Jugend auf der Bühne Platz. Unter großer Begeisterung wurde gemeinsam mit dem evangelischen Kinderchor das Stück „Lieder die wie Brücken sind“ von Rolf Zuckowski aufgeführt. Als Premiere nahm Elke Segura den Dirigentenstock in die Hand und dirigierte souverän das Blasorchester und den Kinderchor.

Das große Orchester startete dann mit dem anspruchsvollen Stück „Appalachian Ouvertüre“. Musikalisch eindrucksvoll wurde dargestellt, wie die Indianer mit ihren Pferden wild über die Prärie ritten, aber auch die starke Veränderung ihrer großartigen Landschaft durch die Einwanderung der Europäer, als auch die großen Gegensätze der beiden Kulturen.

Mit „Oregon“ wurde gefühlvoll und melodiös aufgeführt wie man zunächst mit Planwagen und später mit der Lokomotive das riesige Land durchqueren musste.

Amerika ist immer noch der große Traum von Vielen das große Geld zu machen also vom Tellerwäscher zum Millionär. Seinen Traum wie man Musik Lebendig macht zeigte Thomas Widmann gefühlvoll mit seinem Flügelhorn.

Mit dem Thema Amerika, darf natürlich die bekannte Filmmusik von Winnetou & Old Shatterhand nicht fehlen.

Fundamental und ganz anders wie gewohnt wurde der zweite Teil eröffnet. Extra eingeflogen aus Amerika zeigten unsere amerikanischen Farmerfrauen gekleidet im typischen Outfit (Cowboy Hüten und Stiefeln) die sogenannten Line-tänze. Der ganze Saal war begeistert und natürlich ging es ohne Zugabe nicht. Als Zugabe zeigten sie dann den sogenannten Style Stil, was gleich ein paar Zuschauer und Musiker zum Anlass nahmen, mit zu tanzen. Es war einfach spitze.

   

Simon and Garfunkel sind musikalische Urgesteine aus Amerika. Mit dem von Kurt Gäble arrangierten Stück ließ der Musikverein die Vielzahl der Ohrwürmer wiederaufleben.

Der Charleston und der Dixie gehören ebenso zu Amerika wie der Hamburger. Die Solisten Fabian Wildmann (Trompete), Oliver Jahraus (Posaune), Helmut Martin (Tuba) und unser Dirigent Dave (Klarinette) zeigten mit dem Stück „Dixieland“ die hohe Kunst des Jazz und Dixie als auch wie die Noten geradezu musikalisch aus den Instrumenten springen können.

Zum großen Finale wurde mit „A Tribute to Whitney Houston“ zahlreiche Lieder der großartigen Ausnahmesängerin gespielt.

Der Applaus und die Rufe nach einer Zugabe zeigte, dass wie von Monika Widmann in der Programmansage ankündigt wurde, das Programm ganz ohne Twitter-kommentare war, dafür aber sehr abwechslungsreich, spannend und anspruchsvoll.

Als Zugabe gab es das berühmte Stück „New York, New York“ und wer den Marsch im Programm noch vermisste der wurde mit der zweiten Zugabe „The Washington Post“ belohnt.