Mit dem Kleinbus der Feuerwehr (vielen Dank an die Feuerwehr) machten sich 7 Kinder und unser Vorstand nach Gölshausen auf und besuchten den Imker Schöntag auf seinem Bienengelände.

Nach einer herzlichen Begrüßung wurde gleich nach der Bienenkönigin im Schaufenster gesucht, doch leider versteckte sie sich erst einmal.

Familie Schöntag hat fast 20 Bienenvölker. In Deutschland gibt es 80 Bienenvölker. Es gab viel zu erkunden und die verschiedenen Stationen bis hin zum fertigen Honigprodukt wurde sehr anschaulich gezeigt und erklärt. So lernten die Kinder, dass jedes Bienenvolk seinen Kasten am Geruch erkennt. Fremde Bienen oder Wespen werden bekämpft, haben sie aber Nektar bei sich wird er ihnen abgenommen und vereinnahmt.

Eine Wabe hat 20000 Zellen. Nach anfänglichem Zögern kam dann doch die eine oder andere Frage, z.B.: wie lange lebt eine Königin? Das Staunen war groß als sie hörten, dass sie nach Höchstleistung nur 35 Tage alt wird.

Ganz mutig war dann eines der Mädchen als sie eine männliche Drohne, liebevoll Willy genannt (sie haben keinen Stachel) in die Hand nahm.

Aber zu erfahren war auch, dass die Männer vor dem Winter totgestochen werden, denn sie sind nicht von Nutzen und fressen nur.

Die Milbe wird leider immer mehr zum Feind der Bienen.

Nachdem sie die Bienenvölker besucht haben, wurde gezeigt wie mit einem speziellen Kamm das Wachs aus den Waben gebürstet wird und dann kalt geschleudert wird.

   

Natürlich durften die Kinder den Honig auch probieren und alle waren begeistert über den tollen Geschmack. Erstaunlich war dass schon beim Schleudern der Honig zu riechen ist. Das flüssige Gold wurde dann auch wieder lecker probiert.

Der Blütenhonig ist der beste und reinste Honig den es gibt.

Die Frage was der Unterschied zwischen kalt geschleudert und gepresst ist wurde so erklärt dass es unterschiedliche Formen gibt ( Kästen = kalt geschleudert; Basthäuser = gepresst).

Doch nicht genug, denn aus den Wachs durfte jedes Kind seine eigene Kerze drehen, was mit viel Geschick alle wunderbar kreierten.

Nach so viel interessanten Informationen musste der Hunger gestillt werden. Herr Schöntag schmiss den Grill an und es gab Würste für alle.

  

Zum Schluss durfte jeder noch ein kleines Glas Honig mit nach Hause nehmen.

Alle waren begeistert und zufrieden und bedankten sich herzlich bei Familie Schöntag.

 

Ferienprogramm: Auf geht es zu den Bienen